Patrick Secchiari
Patrick Secchiari bringt als passionierter Dirigent schweizweit vielbeachtete und überraschende Konzertformate auf die Bühne. Neben wiederkehrenden Engagements (Thuner Seespiele, Chorwochen) leitet er Chöre in Seftigen, Bern, Glarus und Jona. Innovative Kooperationen sowohl mit namhaften Orchestern als auch mit Bands stechen in seiner Tätigkeit besonders hervor. Er unterrichtete 10 Jahre Chordirigieren an der Hochschule der Künste Bern und leitete während drei Jahren die Junge Oper in Biel. Er ist Mitherausgeber der beliebten Chorbände “Tour de Suisse“ und „Swiss Choral Music“ und setzt sich so aktiv für die Verbreitung von Schweizer Chorliteratur ein. Secchiari studierte Gesang und Dirigieren an den Musikhochschulen Fribourg und Bern und nahm an mehreren internationalen Meisterkursen teil. Er bildet sich stets weiter, um die aktuellen Trends an seine Chöre weitergeben zu können.
Ada Meinich
Ada Meinich ist eine international tätige Bratschistin, die sich zwischen klassischer Konzertpraxis und innovativen Crossover-Projekten bewegt. Ihre Ausbildung führte sie u.a. nach Stockholm, Berlin und Salzburg, zu Tabea Zimmermann, Veronika Hagen und Eberhard Feltz. Als Mitglied des renommierten Faust Quartetts konzertiert sie seit fast zwei Jahrzehnten europaweit sowie international, von grossen Festivals bis hin zu kammermusikalischen Nischenformaten.
Neben ihrer Bühnentätigkeit hat sie die Aufführungspraxis «Be The Music» entwickelt und das Hörforum «The Magic Of Listening» ins Leben gerufen. In Solothurn (CH) leitet sie das Zentrum für Musik Solotutti und Kammerata, in ihrer Heimat Norwegen das Festival «Klassisk ved Havet».
Eszter Major
Die Geigerin Eszter Major wurde in Lugano in eine Musikerfamilie geboren und erhielt den ersten Violinunterricht bei ihrer Mutter Katalin Major. Den Bachelor und Master absolvierte sie mit Auszeichnung am Conservatorio della Svizzera italiana bei Valery Gradow, danach studierte sie an der Hochschule Luzern bei Sebastian Hamann und Giuliano Carmignola. Von 2012 bis 2021 war sie Mitglied des Pacific Quartet Vienna mit Auftritten u.a. im Wiener Musikverein und in der Wigmore Hall.
Eszter Major ist zurzeit festes Mitglied der Festival Strings Lucerne und des Argovia Philharmonic. Neben ihrer Orchestertätigkeit ist sie in verschiedenen kammermusikalischen Formationen aktiv und unterrichtet Violine an der Musikschule der Stadt Rapperswil-Jona.
Karolina Öhman
Karolina Öhmann ist eine schwedisch-schweizerische Cellistin. Ihr vielseitiges Repertoire führt sie in verschiedenen Formationen europaweit und bis nach Asien auf. Als Solistin trat sie u.a. mit dem Sinfonieorchester Basel, dem WDR Sinfonieorchester, der Meininger Hofkapelle, der Camerata Zürich und der Basel Sinfonietta auf. Seit 2016 ist sie Solocellistin der Kammerphilharmonie Graubünden. Kammermusikalisch engagiert sie sich vielseitig in verschiedensten Ensembles. 2008 gründete sie mit ihrer Schwester Erika Öhman das Cello-Schlagzeug-Duo UmeDuo. Zudem ist Karolina Öhmann Mitglied des Trios SÆITENWIND, des Mike-Svoboda-Quartetts sowie des Luzia-von-Wyl-Jazzensembles. Auch konzertiert sie regelmässig im Duo mit der Pianistin Tamriko Kordzaia, der Geigerin Simone Roggen oder dem Klarinettisten Marco Santilli. Eine besondere Vorliebe hegt Karolina Öhmann für zeitgenössische Musik und ihre stilistische Vielfalt. So brachte sie über 200 Solo- und Kammermusikwerke zur Uraufführung.
Karolina Öhmann studierte bei Torleif Thedéen, Thomas Demenga und Thomas Grossenbacher. An der Zürcher Hochschule der Künste schloss sie mit einem Solistendiplom ab. Sie gewann mehrere Preise, darunter den Schweizer Musikpreis 2018 mit dem Mondrian Ensemble sowie den 1. Preis beim Concours Nicati 2013.
Simone Roggen
Simone Roggen ist eine in Neuseeland aufgewachsene Geigerin mit schweizerisch-südafrikanischen Wurzeln. Mit ihrem vielseitigen Repertoire tritt sie in Europa, Asien und Neuseeland auf, dies als Solistin, aber auch in Ensembles wie Camerata Bern, Festival Strings Lucerne, Geneva Camerata und Spira Mirabilis. Von 2012 bis 2016 war Simone Roggen Primaria des Faust Quartetts. 2017 wurde sie eingeladen, im Barbican Centre als Konzertmeisterin des London BBC Symphony Orchestra mit Maestro Sakari Oramo zu spielen. Seit 2018 wirkt sie als zweite Konzertmeisterin des "argovia philharmonic", ebenso als stellvertretende Konzertmeisterin der Kammerphilharmonie Graubünden. Nebst Engagements in Kammerensembles unterrichtet Simone Roggen Geige an der Musikschule Gürbetal. Ihre Ausbildung begann Simone Roggen in Auckland bei Mary O’Brian. In Bern, bei Monika Urbaniak, erlangte sie das Konzertdiplom und in Luzern, bei Giuliano Carmignola, das Solist*innendiplom.
Alexander Ruef
Alexander Ruef arbeitet als Pianist, Repetitor, Liedbegleiter und Klavierlehrer. Er war musikalischer Assistent von Philippe Jordan bei den Bayreuther Festspielen, Assistent von Philippe Herreweghe an der Opera Vlaanderen in Ghent sowie Pianist bei den Salzburger Festspielen. Seine Laufbahn begann am Internationalen Opernstudio des Opernhauses Zürich sowie am Theater Hagen. Danach übernahm er die Studienleitung an der Staatsoper Hannover. Alexander Ruef gastierte regelmässig an der Opéra national de Paris sowie an der Opera Vlaanderen und arbeitete mit weiteren Dirigentinnen und Dirigenten wie z.B. Anja Bihlmaier, Karen Kamensek, Esa-Pekka Salonen und Ingo Metzmacher zusammen. Seine Ausbildung zum Konzertpianisten genoss er bei Erika Radermacher an der Hochschule für Musik in Bern. Mit dem Berner „Trioraro“ erschien die Gesamtaufnahme der Schumannschen Klaviertrios, gefolgt von Ersteinspielungen der Violinsonaten von Schweizer Komponisten Adolphe Veuve und Fritz Brun.
Nebst seiner Tätigkeit als Pianist, Kammermusiker und Liedbegleiter, interessiert sich Alexander Ruef sehr für sogenannte Kleinkunst, insbesondere Chansons der zwanziger Jahre und arbeitet mit diversen Personen aus verschiedenen Kunstrichtungen zusammen.
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Michael Mogl
Der 1987 in Regensburg geborene Tenor Michael Mogl erhielt seine erste musikalische Ausbildung bei den Regensburger Domspatzen. Danach studierte er an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und bei Werner Güra an der Zürcher Hochschule der Künste.
Michael Mogl leitet bei der Chorwoche die Yoga-Lektionen.